Tunesien-Austausch 2014

Zwei Länder , Zwei Kulturen , Eine Welt

Schülerinnen und Schüler des Peter-Paul-Gymnasiums nahmen an einem deutsch-tunesischen Austauschprogramm teil.

Organisiert wurde das Projekt von der Akademie Biggesee.

Nach der Revolution im Jahre 2011 in Tunesien wurden den Bürgern neue Rechte zugesprochen.

Um den Weg zur Demokratie zu stabilisieren, welches vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland finanziert wird, besuchten in diesem Sommer eine Gruppe  tunesisch Jugendlicher die Stadt Attendorn. Das Ziel ist ein Einblick in das Land und seiner Staatsform.

Vom 9.-17. August 2014 besuchten die Nordafrikaner den Stadtteil Neu-Listernohl in Attendorn.

Vielen Tätigkeitsfeldern wurde nachgegangen, man führte Diskussionen im Bereich der Politik, Großstädte wie Bonn (Haus der Geschichte) und Berlin wurden besucht. Aber vor allem fiel der Fokus auf gemeinsame Arbeit deutscher und tunesischer Jugendlicher in Gruppen. Durch die guten Englischkenntnisse der Jugendlichen konnte die Sprachbarriere schnell durchbrochen und interessante Diskussionen geführt werden.

Viele Bedenken und Klischees wurden bei der Begegnung zwischen Deutschen und Tunesiern beseitigt und es entstanden Freundschaften.

Das achttägige Zusammenleben verschweißte die Jugendlichen zu einer Gruppe.

Der Abschied fiel allen schwer, doch die Vorfreude auf die Wiederbegegnung der neu gewonnenen Freundschaften stieg umso mehr.

Vom 11.-19. September 2014 besuchten nun die deutschen Jugendlichen Tunesien. Als die Jugendlichen endlich in die Jugendherberge Dar-Al-Shabab (Das Haus der Jugendlichen) einziehen konnte, war die Freude groß.

Morgens frühstückte man gemeinsam und um Punkt 9 Uhr traf man sich im Seminarraum, wo man politische Themen behandelte und in Gruppen arbeitete. Dem Leiter der Jugendherberge Choukri Jegham war es äußerst wichtig, die tunesische Kultur näher zu bringen, weshalb wichtige  Basisinformationen über die tunesische Kultur Thema waren. Es wurden Rundfahrten mit dem Bus gemacht, sodass man einen groben Überblick zur aktuellen Situation Tunesiens gewann. Täglich hatte man einen Zeitraum, an dem man frei hatte. Diese Freizeit nutzte man überwiegend, um am Strand bei Temperaturen bis 40° und strahlendem Sonnenschein die Freundschaften weiter zu vertiefen.

Des Weiteren besuchte man tunesische Familien, den Bürgermeister, zahlreiche Museen, Moscheen und weitere wichtige Kulturobjekte des Landes.

Der Gesamteindruck war mehr als positiv und zufriedenstellend.

Viele Jugendlichen waren begeistert von diesem Projekt und auch der Ansicht, dass diese Zeit sie geprägt habe. Der Einblick in ein anderes Land und die neuen Freundschaften bereicherten uns und gaben uns Motivation. Es war erfrischend über den eigenen Tellerrand hinaussehen zu können und andere Denkweisen kennen-und verstehen zu lernen.

Salim El-Aissati

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