FAKE oder WAR DOCH NUR SPASS - Theater Radiks am PPR

Mobbing ist ein Thema das uns alle angeht. Es kommt sowohl in der Schule als auch im Arbeitsleben vor und keiner ist davor geschützt. Um die Schüler*innen für dieses Thema zu sensibilisieren und ihnen klar zu machen, dass jeder dafür Verantwortung trägt, dass Mobbing aufhört, finden am Peter-Paul-Rubens-Gymnasium regelmäßig Projekte zum Thema Mobbing statt. 

 

Am 08.03.2019 war das Theater Radiks aus Berlin zu Gast und hat für die Klassen 6 und 8 sein Stück „FAKE oder WAR DOCH NUR SPASS“ aufgeführt. In diesem Stück geht es um die 17-jährige Lea, die den Traum hat Schauspielerin zu werden. Nachdem sie in eine Agentur aufgenommen wird, die ihre beste Freundin Nadine abgelehnt hat, beginnt Nadine in der Schule und im Internet Lügen über Lea zu verbreiten. Gerade über die Medien nehmen die Sticheleien und Verleumdungen schnell Ausmaße an, die nicht mehr zu kontrollieren sind. Nadine äußert, das selbst wenn sie wolle, könne Sie die Sticheleien nicht mehr beenden. Das sei „Sport“. Lea wehrt sich zunächst gegen die Angriffe, jedoch erfolglos. Auch das ungeschickte Eingreifen eines Lehrers zeigt keinen Erfolg, da die Auseinandersetzungen bereits die Schulebene verlassen haben. Lea zieht sich zurück und geht kaum noch in die Schule. Als sie schließlich erfährt, dass Andi, mit dem sie eine Liebesaffäre hatte, zu der Gruppe der Mobber gehört, und ihr Vater sie zudem bedrängt, Anzeige zu erstatten, will Lea sich das Leben nehmen. Sie wird noch rechtzeitig gefunden und kann gerettet werden. In der Folge ermittelt nun auch die Polizei. Die Geschichte um Lea spielt sich über einen Zeitraum von einem halben Jahr ab und beruhen auf wahren Geschichten. 

 

Das Stück wurde von zwei Darstellern, Marie Beiderwellen und Michael Sumper, aufgeführt, die in verschiedene Rollen schlüpften und auch als Erzähler agierten. Im Anschluss standen die Beiden für Fragen aller Art zur Verfügung. Dieses Angebot wurde von den Schüler*innen intensiv genutzt und es entwickelte sich ein gutes Gespräch über die Ursachen und die Verhinderung von Mobbing. Auch die ein oder andere private Frage wurde beantwortet.

 

Die Theaterveranstaltung wurde durch die finanzielle Unterstützung unseres Fördervereins und der Kinder- und Jugendhilfe der Universitätsstadt Siegen möglich.  

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