Erprobungsstufe

In einigen Bundesländern ist die Erprobungsstufe eine eigenständige Einheit, die sich an die Grundschule anschließt. Dadurch wird die Zeit gemeinsamen Lernens um zwei Jahre verlängert und die Schullaufbahnentscheidung bis zum Ende der 6. Klasse hinausgezögert.

In NRW ist die Erprobungsstufe dagegen an die weiterführenden Schulen angegliedert. In den Klassen 5 und 6 soll erprobt werden, ob die von den Eltern getroffene Schullaufbahnentscheidung tragfähig ist, oder ob das Kind an der gewählten Schulform über- bzw. unterfordert ist.

 

Folgerichtig definiert das Schulgesetz die Erprobungsstufe als eine pädagogische Einheit, d.h. alle Kinder gehen von der Klasse 5 in die Klasse 6 über, eine Versetzung erfolgt erst am Ende der Klasse 6. Wird eine Schülerin / ein Schüler in die Klasse 7 versetzt, schließt diese Versetzung automatisch die Eignung für die gewählte Schulform ein.

 

Als Ganztagsgymnasium können wir mit Hilfe der zusätzlich zur Verfügung stehenden Stunden den Übergang in die weiterführende Schule in besonderer Weise gestalten und pädagogisch begleiten. Um das zu leisten, haben wir eine die Klassen 5 und 6 umfassende, dreigliedrige Struktur gewählt: Die Erprobungsstufe umfasst eine mehrwöchige Eingewöhnungs- und Orientierungsphase, eine ca. 9 Monate dauernde Phase der Forderung und Förderung sowie eine Entscheidungsphase, an deren Ende auf der Grundlage der individuellen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler über die weitere Schullaufbahn beschlossen wird. Diese Phase umfasst etwa das 2. Halbjahr der Klasse 6.

 

Für weiterführende Informationen zu den drei Phasen klicken Sie bitte links die entsprechende Phase an.

 

Erprobungsstufenkoordinator: Thomas Dreiucker

Sprechstunde: n.V. - 0271-334027 oder Email: dreiucker@pprgymnasium.de

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