Orientierungsphase

Der Wechsel in die weiterführende Schule bringt für die Schülerinnen und Schüler viele Veränderungen mit sich:

-         Verlust der Klassengemeinschaft in der Grundschule,

-         neue Mitschüler/innen in der weiterführenden Schule,

-         Notwendigkeit in der neuen Gruppe seine Position finden zu müssen,

-         ein größeres Gebäude mit deutlich mehr Mitschülerinnen und Mitschülern,

-         eine umfassendere Altersstruktur in der Schülerschaft,

-        das Fachlehrerprinzip statt des Klassenlehrerprinzips, obwohl es einen Klassenlehrer / eine Klassenlehrerin natürlich weiterhin gibt.

Schon diese offenkundigen Veränderungen zeigen, dass der Übergang pädagogisch begleitet werden muss, damit die Kinder möglichst schnell in der neuen Schule „ankommen“.

 

Im Fachunterricht tragen wir der Situation Rechnung, indem wir in den ersten Wochen auf den Stoff der Grundschule zurückgreifen. Den Kindern begegnet so zunächst Vertrautes und die Lehrer bekommen einen ersten Eindruck, wo Angleichungsprozesse stattfinden müssen, damit von einer gemeinsamen Basis ausgegangen werden kann.

 

Darüber hinaus kommen dem Klassenlehrertag und den sog. Fachverfügungsstunden eine besondere Bedeutung zu.

 

Am Klassenlehrertag sind die Schülerinnen und Schüler einer Klasse einen ganzen Unterrichtstag mit ihrem Klassenlehrer zusammen. Er erkundet mit ihnen gemeinsam das Gebäude, stellt wichtige Ansprechpartner vor, erläutert Abläufe (wie z.B. das Mittagessen in der Mensa), bespricht mit Ihnen die wichtigsten Regeln der Hausordnung und weist auf ihre Mitbestimmungsmöglichkeiten hin, wobei insbesondere auf die wichtige Rolle des Klassensprechers als Vertreter der Interessen der Schüler eingegangen wird.

 

Als Fachverfügungsstunden bezeichnen wir die Stunden, die später (etwa nach den Herbstferien) als Förderstunden den Hauptfächern zugeordnet sind. Nach einem festgelegten Rotationsprinzip besuchen die Schülerinnen und Schüler einmal in jeder Woche eine solche Fachverfügungsstunde im Wechsel in den Fächern Deutsch / Englisch / Mathematik.

Der Vorteil für alle Beteiligten: Schüler und Lehrer der Hauptfächer lernen sich in kleinen Gruppen (1/3 der Klasse) näher und intensiver kennen und die Fachlehrer können, da sie in diesen Stunden an keinen Lehrplan gebunden sind, die Schüler spielerisch mit dem Fach vertraut machen. Da die Hauptfachlehrer (zu ihnen gehört in der Regel auch der Klassenlehrer) zusammen den größten Teil der Stunden in der Klasse unterrichten, wird so ein gleitender Übergang zum Fachlehrerprinzip ermöglicht.

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