Schullaufbahnentscheidung

 

Die letzte Phase ist die der Schullaufbahnentscheidung; sie umfasst das zweite Halbjahr der Klasse 6.

 

Insbesondere die Eltern, deren Kinder nach dem Notenbild des Halbjahres-zeugnisses die Versetzung in die Klasse 7 verfehlen würden, sollten in dieser Zeit das Beratungsangebot der Schule intensiv nutzen und mit dem Klassenlehrer/der Klassenlehrerin, den Fachlehrern /und Fachlehrerinnen der Fächer, in denen das Kind noch Defizite aufweisen und dem Erprobungsstufenleiter intensiven Kontakt halten.

 

Ziel der Beratungsgespräche ist die Klärung der Fragen, wie eine Versetzung erzielt werden kann und welche Möglichkeit im Falle einer Nichtversetzung dem Kind am ehesten gerecht wird.

 

Folgende Optionen sind denkbar:

1.     Der Schüler/die Schülerin wird versetzt und hat mit der Versetzung

      seine/ihre Eignung für das Gymnasium nachgewiesen.

2.     Der Schüler/die Schülerin kann nicht versetzt werden.
In diesem Falle muss entweder ein Wechsel der Schulform stattfinden oder die Eltern stellen einen Antrag auf Wiederholung der Klasse 6.

 

Findet ein Schulformwechsel statt, können die Eltern frei zwischen Hauptschule, Realschule und Gesamtschule wählen.

An der Haupt- und Realschule wird das Kind in der Regel zunächst am Unterricht der Klasse 7 teilnehmen. Nach einer Probephase entscheidet die aufnehmende Schule, ob das Kind in der 7. Klasse bleibt oder in die Klasse 6 zurückgeht und diese wiederholt. Wir unterstützen die Eltern bei der Suche der gewünschten Schulform und nehmen auf Wunsch auch Kontakt zu der entsprechenden Schule auf.

 

Der Antrag auf die Wiederholung der Klasse 6 ist nur möglich, wenn dadurch die maximale Verweildauer von 3 Jahren in der Erprobungsstufe nicht überschritten wird. Hat also in Klasse 5 oder 6 bereits eine Wiederholung stattgefunden, gibt es diese Option nicht mehr.

Über den Antrag auf Wiederholung entscheidet die Klassenkonferenz im Rahmen der Versetzungskonferenz am Ende des Schuljahres. In der Regel wird sie einem solchen Antrag zustimmen. Nur wenn aufgrund der bisherigen Lern- und Leistungsentwicklung zu befürchten steht, dass die Wiederholung am Ende nicht zu einer Versetzung führt, muss die Klassenkonferenz den Antrag ablehnen und die Ablehnung den Eltern gegenüber schriftlich begründen.

 

Nach unseren langjährigen Erfahrungen ist davon auszugehen, dass (auch aufgrund der differenzierten Förderangebote) 95 Prozent der Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 am Ende des Schuljahres in die 7. Klasse versetzt werden.

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