Gegen Mobbing und Gewalt

 

Die Lernpsychologie belegt, dass man nur in einer angstfreien Atmosphäre, in der man sich sicher aufgehoben fühlst, erfolgreich lernen kann. Dagegen steht die Tatsache, dass die Zahl der Kinder, die schon mit Mobbing-Erfahrungen aus der Grundschulen zu uns kommen, kontinuierlich steigt, und dass in Zeiten des Internet, in denen Mobbing anonym betrieben werden kann, Mobbing-Attacken immer häufiger werden.

 

Seit vielen Jahren engagieren sich Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer in einer Anti-Mobbing-AG. Die Arbeitsgemeinschaft macht in verschiedenen Altersstufen Angebote, sich mit dem Thema auseinander zu setzen und bietet Mobbing Opfern konkrete Hilfen an. So achten ältere Schülerinnen und Schüler regelmäßig darauf, was in sozialen Netzwerken geschieht und werden sofort aktiv, wenn sie auf Mobbing-Attacken aufmerksam werden.

 

In der Erprobungsstufe gibt es jährlich einen sog. Anti-Mobbing-Tag. Ausgehend von einem Film, der anschaulich zeigt, wie Mobbing entsteht, lernen die Schülerinnen und Schüler in Gesprächen und Rollenspielen die Struktur von Mobbing-Prozessen kennen und erfahren, wie man den Kreislauf aus Angst und Gewalt durchbrechen kann. Insbesondere wird die große Gruppe der unbeteiligten Außenstehenden, die oft aus Angst davor selbst zum Opfer zu werden passiv bleibt, dafür sensibilisiert, dass sie die größte Chance hat den Opfern zu helfen. Voraussetzung dafür ist die Schaffung eines Null-Toleranz-Klimas, das von Seiten der Schule auch die konsequente Anwendung von Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen einschließt.

 

Die Lehrerinnen und Lehrer, die die Aktivitäten der Schüler an diesem Anti-Mobbing-Tag moderieren, sind für diese Aufgabe speziell fortgebildet.

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