Im Rahmen des Geschichtsunterrichts und des Themas Holocaust und Euthanasie erforschten die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen die Geschichte ihrer Heimat im Dritten Reich in einem 2-tägigen Projekt, welches am Donnerstag den 20.2. und am 21.2. stattfand.

Um die Bedeutung nationalsozialistischer Herrschaft zu verstehen und aufgrund des regionalen Bezugs nachvollziehbarer zu machen, fuhren die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 am ersten Projekttag zur Gedenkstätte Hadamar.

 

Dort machten sie sich mit der Verfolgung von geistig und körperlich behinderten Siegerländern und solchen, die es angeblich waren, vertraut.

 

In Zusammenarbeit mit dem Archiv Siegen begaben sich die Klassen dann am 2. Projekttag auf eine Zeitreise in das Siegen des Dritten Reiches.

Im Archiv sahen die Schülerinnen und Schüler Dokumente zu verschiedenen Themen und Persönlichkeiten an, wie zum Beispiel den Siegenern Paul und Hermann Giesler, welche zur nationalsozialistischen Führungselite des Reiches gehörten. Außerdem durften sie die originale Gründungsurkunde der Synagoge sehen, die aus den Trümmern gerettet wurde.

 

Im Anschluss suchten die Schülerinnen und Schüler mithilfe historischer Fotos des Siegener Hobbyfotografen Erich Koch bestimmte Punkte der Siegener Oberstadt auf und machten dort aktuelle Fotos. Erich Koch war einer der wenigen, die Farbfotos in solcher Qualität machte und somit jedem Siegener einzigartige Einblicke hinterlassen hat. Das Gesicht der Stadt Siegen in den 40er Jahren beeindruckte alle.

Abschließend fand gemeinsam mit den Fachlehrern ein abschließender Stadtrundgang statt. Dabei besuchte man unter anderem den ehemaligen Standort des „braunen Hauses“ genauso, wie den der Siegener Synagoge.

 

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